Zwischen Alaska und Feuerland - ein Reisetagebuch

Aktuelles

Zeit:
Pacific Standard Time: 23.07.2009 07:00:00
Deutschland: 23.07.2009 16:00:00

Richtung Baños... (Ecuador) 18:51:36 16.07.10

Weiter ging es dann in Richtung Baños. Das ist eigentlich eine Strecke, die für viele Touristen als wunderschöne Downhill-piste genutzt wird. Knappe 50 Kilomter bergab!! Die Strecke war auch wirklich wunderschön!! Wasserfälle plätscherten auf die Strasse von der man ebenfalls eine wunderschöne Aussicht auf eine tiefe Schlucht hatte...

Das Dumme war nur, das wir nach Baños mussten und nicht von dort kamen. Das hiess : 50 Kilometer bergauf und in grinsende Gesichter der Touristen im Geschwindigkeitsrausch blicken !! :-(;-)

Ausserdem stand auch Nils sein 30sigster Geburtstag auf dem Programm...

30 Jahre!! Und noch kein´s davon ist sein´s ;-)

Es gab auch ein leckeres 3 Gänge-Menü für 1.25 Dollar.

Das ist allerdings auch immer ein kleines Risiko für Magen und Darm...

Wer von den beiden ist Nils...?

Von Caro gab es nen Strauss Blumen :-)

Hier nochmal ein paar gemischte Bilder Von Ecuador, das uns durch seine extreme Vielfallt super gefällt !!

Schön oder?

Auch modernste Technik kommt hier oben an.

Einfach mal so.

Sehr nette Leute!!!!

Nicht nur wir sind schwer beladen...

Nils mal wieder...

 

 

 

Ecuador... Ich sehe nicht´s mehr :-( 18:13:41 16.07.10

Mittlerweile halten wir uns ständig auf Höhen zwischen 2300m und 3500m auf. Radeln über den Wolken ist ok. Aber Radeln in den Wolken ist sehr zermürbend, weil die Belohnung steiler und langer Anstiege durch traumhafte Aussichten von einer dicken Wolkensuppe verschluckt wird... :-(

Über den Woken....

In den Wolken.... :-(

Die Wolken ziehen sehr schnell auf. Es ist nicht unüblich, das hinter einer langen Kurve eine Wolkendecke auf uns lauert...

Zwischen den beiden Bildern....

... liegen keine 5 Minuten.

 

Nach so vielen Bergen, hier auch mal was Flaches... 18:00:33 16.07.10

Zwei Vampire radeln auf einem Tandem aus dem Wald heraus. Nach einer kurzen Weile geraten sie in eine Polizeikontrolle...

Polizist : " Sie sind ja so blass! Haben sie etwa etwas getrunken?? "

Vampire : " Ähm... ja - zwei Radler... "  :-)

Gute Zeiten....

schlechte Zeiten... :-)     

    Spanferkel-drive-through...

 

Mitten in den Anden... (Ecuador) 17:46:35 16.07.10

Die Anden sind zwar sehr anstrengend mit dem Rad zu bereisen, jedoch gibt es so gut wie immer etwas zu erleben. Das geht von Strassen mit unglaublich schöner Aussicht, bis hin zu Begegnungen mit sehr interessannten Menschen.

Endlich oben...

Heeey....

Es ist wunderschön hier und kommt nur richtig rüber....

....wenn man selbst mittendrinn ist.

Wir hatten meist Glück mit dem Wetter.

Watt fein ;-)

Mal wieder oben...

...und erstmal was trinken.

Auch sehr hoch in den Bergen begegnen wir noch Menschen, die auf sehr interessannte Art und Weise ihr Leben gestallten müssen.

Es ist absolut faszinierend, wenn man zum Beispiel beobachtet, wie die Leute ihre Felder, die oft an extrem steilen Hängen und über 3500m liegen, noch mit Pferden, Eseln oder Ochsen bearbeiten. Hier packt die ganze Familie mit an, wenn es zum Beispiel noch darum geht ein Kornfeld von Hand mit einer Sichel zu ernten oder Schafe und Kühe zu den Grasplätzen zu treiben.

Die Kleine gehört wohl eigentlich in die Schule...

Hier in den Anden ist das "wild-campen" endlich wieder möglich, da versteckte und freie Plätze für unser "Haus" oft leicht zu finden sind. Teilweise hatten wir Zeltplätze, die wir gegen kein Hotelzimmer eintauschen würden, selbst wenn es 6 Sterne hätte!

Ein Bett im Kornfeld :-)

Einer unserer besten Zeltlätze der gesammten Tour hoch oben auf nem Berg...

...mit wunderschönem Sonnenuntergang auf der einen Seite...

...und tollem Blick bei Nacht auf eine kleine Stadt, auf der anderen Seite.

Dieser Platz lag hoch oben neben einem Sendemast. Es hat fast eine Stunde gedauert, bis wir die Fahrräder den Hang hochgezogen hatten. Aber das war es uns eindeutig wert !!

Wenn man genau hinsieht, kann man vielleicht den Mast auf dem Berg erkennen.

Wenn wir allerdings mal keine geeignete Stelle finden konnten, durften wir auch freundlicherweise unser Zelt bei sehr netten Leuten aufstellen, die wir vorher um Erlaubnis baten.

Es ist übrigens kein Klischee, das die Leute in den Anden Meerschweinchen essen... Als wir zum Beispiel eines Abend völlig abgekämpft unser Zelt vor einer Hütte aufstellen durften, fragte man uns, ob wir noch was essen wollten. Wir lehnten dankend ab, da wir unseren Kocher schon angeworfen hatten, um Spagetti zu kochen. Das war vielleicht unser "Glück" :-)

Unser Zelt.

Mahlzeit Jungs... ;-)

 

 

 

Auf geht´s.... (Ecuador) 21:43:21 15.07.10

Ja... "auf geht´s..." im wahrsten Sinne des Wortes... Um in das wunderschöne La Oriente zu gelangen, galt es erstmal Ecuadors höchste Strasse mit dem höchsten Pass von über 4000 Metern zu überwinden. Es ging fast 40 Kilometer nur bergauf... Mal mehr mal weniger steil. Jedoch wurde das durch eine oft spektakuläre Aussicht belohnt !! Hinzu motivierte uns noch, dass sich hinter dem Pass ein Ort mit heissen Quellen befand, die nur darauf warteten, unsere Beine von den Strapazen zu entspannen :-)

Oft fanden wir supertolle Stellen für unsere Pausen.

Keine Seltenheit....

Wir staunten auch nicht schlecht, als wir mal sahen, dass ein lebendiges Lama mal zusammen mit den Koffern im Gepäckraum eines Busses verstaut wurde.

Die Busse fahren oft sehr rasannt...

Ein Pool vor der Haustür...

...wussten unseren Beinen wirklich zu schätzen :-)

 

Raus aus Quito... (Ecuador) 20:09:38 15.07.10

In Quito konnten wir uns sehr gut von dem Organisierungsstress und Verwirklichung des Fluges von Panam nach Ecuador erholen. Wir bummelten durch die Stadt und erkundeten ein bischen das hiesige Grosstadtleben.

Quito liegt übrigens 2600m über dem Meerespiegel. Als wir uns genug aklimatisiert hatten, brachen wir auf zu neuen Abenteuern :-).

Und auf geht´s...

Zunächst ging es steil bergab in Richtung La Oriente. Unten angekommen erreichten wir ein kleines Städtchen. Hier lernten wir, bei einer kleinen Pause, den deutschsprachigen Ecuadoriana Gerald kennen. Er lud uns freundlicherweise ein, bei ihm zu übernachten. Das nahmen wir natürlich sehr gern an.Wir blieben letztendlich für zwei Nächte und Gerald zeigte uns ein paar Dinge seines Heimatlandes. Man muss dazu sagen, dass er in Ecuador ein sehr bekanntes Gesicht ist... :-)

Hey Gerald : vielen Dank für die nette Gastfeundschaft !!!

Natürlich verfolgten wir auch hier in der Ferne die Fussball-WM, wann iimer es für uns möglich war. ;-)

Pure Emotion... :-)

 

 

 

Ecuador !! 22:12:28 16.06.10

Den Flug haben wir gut überstanden. Auch die Räder blieben unbeschadet...

Hier die ersten Bilder von Equador...

Die Hauptsatdt Quito eingebettet in den Anden.

Schon nach der Landung stellten wir fest, das auch Ecuador total im Fussballfieber ist.

.Public viewing schon am Flughafen...

Zum Glück landeten wir am frühen Nachmittag. Das gab uns genügend Zeit die Räder wieder in ihren ¨Normalzustand¨ zu versetzen...

Das ist Caro´s Rad...

Ein richtiges Puzzle...

Aber wir haben es wieder zusammenbekommen :-)

Und auf geht´s durch Quito !!

Aber erstmal ne Pause für das Deutschlandspiel :-)

 

 

 

Hasta luego Panama... 21:21:26 16.06.10

Leider gibt es zwischen Panama und Kolumbien keine offizielle Verbindung. Theoretisch könnte man laufen, doch dafür hängen wir zu sehr an unserem Leben :-)

Eine andere Lösung musste also her. Wir entschieden uns dieses Problem mit dem Flugzeug zu beheben. Einfach gesagt, doch in Panama mal jemanden von der Fluggesellschaft klarzumachen, das wir auch zwei Fahrräder im Gepäck haben ist sehr nervenaufreibend... Auch die Organisation von zwei grossen Kartons in denen wir unsere Räder verpacken wollten, war reine Detektivarbeit. Das Positive daran war, das es unser Spanisch sehr verbesserte... :-)

Näher wollen wir aber nicht auf die Organisation und Umsetzung eingehen, da wir selbst sehr ungern daran zurückdenken... :-(

Aber bevor es in die Flugmaschine ging genossen wir noch den angenehmen Aufenthalt in Panama...

Nils beim Eis essen bei 40 grad mit VOLLEM Körpereinsatz :-)

Caro beim zerlegen der Räder. Wir mussten sie komplett zerlegen....

Haareschneiden stand mal wieder auf dem Programm. :-)

Fehlen jetzt nur noch die Goldketten, dann sieht Nils aus wie Mr. T in blond :-)

Aber beim essen von scharfen Sachen wird aus Mr. T. wieder der kleine Nils... :-)

Wahrscheinlich hat der Elefant vom gleichen Strauch genascht :-)  :-)

Caro macht das nie etwas aus. Sie hat quasi den schwarzen Gürtel im"Scharfesachenessen" :-)  :-)

 

 

 

Panamacity... 23:15:15 11.06.10

Die Stadt Panamacity hat natürlich noch wesentlich mehr zu bieten, als nur den Kanal. Die Altstadt ist mit ihren Mix aus rustikalen, fast verfallenen und neu restaurierten  Gebäuden echt sehr sehenswert. Es gibt viel zu entdecken. Aber auch der neue Teil Panama´s ist mit den modernen Shoppingmals und dem herlichen Ausblick auf die Altstadt sehr schön anzusehen.

Hier die schöne Altstadt...

 

Hier ein Viertel, das man in der Dunkelheit besser meiden sollte...

 

Die Altstad beherbergt auch eine grosse Menge an Strassenkatzen und -hunden. Selbst die Hunde sind hier sehr easy-going.

Man achte auf den Schwanz. Das ist eine Dreadlock. Kein Witz! :-)

Der neue Teil...

Ein sogenannter ¨Red-devil¨

Hier nochmal die Brücke.

Welch herrlicher Ausblick...

Panamacity ist nun jetzt auch die Entstation für den Nord- bzw. Zentralamerikanischen Teil. Wir packen unsere Räder und machen uns jetzt per Flugzeug auf den Weg nach Quito in Equador.

Das Verpacken der Räder gestalltete sich als äusserst knifflig... Allein die Beschaffung der Kartons kostete uns unglaublich viel Zeit und Verhandlungsgeschick. Und dann mussten die Räder noch irgendwie da rein passen...

Damit mussten wir durch die halbe Stadt laufen...

bastel.... bastel....

 



 

 

Der Kanal... (Panama) 22:05:38 11.06.10

Das wohl bekannteste Merkmal des Landes ist natürlich der Panamakanal. Für uns war es definitiv auch ein Highlight. Kurz nachdem wir noch einen von insgesammt 16 Platten während der kompletten Reise geflickt  hatten, erschien hinter einer Kurve wie aus dem nichts die Brücke über den Kanal. Der Verkehr war fast unerträglich. Jedoch nahmen  wir die donnernden Autos und L.K.W.s kaum noch wahr, als direkt unter unseren Füssen ein grosses Frachtschiff die Brücke unterquerte...

Das ist die Brücke...

Es ist schon ziemlich cool, wenn man mit dem Fahrrad über den Panamakanal radelt !

Auf der Brücke ist echt was los.

 

Natürlich haben wir den Kanal auch aus nächster Nähe betrachtet. Hier auch nochmal viele liebe Grüsse an Maik und Caro ;-). Wir trafen die beiden Rucksackreisenden in unserem Hostel und sahen uns gemeinsam die Miraflores-Schleuse an.

Zu unserem Glück mussten gerade gleich 2 Ozean-giganten durch die Schleuse. Wir konnten sie aus nächster Nähe sehen und staunten Bauklötze...

Da fahren sie gerade in die Schleuse. Gruss an Jens M. ;-)

Das Schiff brauchte die maximale Auslastung der Schleusenkammer.

Jeder Kontainer entspricht 1 L.K.W.

Leider passte das Foto nicht von uns vieren. Aber trotzdem lieben Gruss an Caro und Maik